Essstörungen sind ernst zu nehmende Krankheiten, deren Risiken vor allem bei längerem Krankheitsverlauf beträchtlich sind. Bleibende körperliche Schäden sind vor allem, aber nicht nur bei chronisch kranken Betroffenen keine Seltenheit. Ein nicht zu vernachlässigender Prozentsatz der Erkrankten stirbt an den Folgen seiner Essstörung.
Physische Risiken
Die inneren Organe wie Leber oder Nieren werden, verschlimmert noch durch andauernden Medikamentenmissbrauch, dauerhaft geschädigt, es kommt zu Herzrhythmusstörungen bis hin zum Herzstillstand. Knochen und Zähne werden angegriffen, Muskelmasse abgebaut. Der Elektrolythaushalt des Körpers gerät aus dem Gleichgewicht.
Bei Frauen führt die Störung des Hormonhaushaltes zum Ausbleiben der Menstruation, im Extremfall zu Unfruchtbarkeit, bei Männern beobachtet man Impotenz.
Psychische und soziale Risiken
Essstörungen gehen einher mit Zwangserkrankungen, verlorenem Selbstbewusstsein und Depressionen bis hin zum Selbstmord. Der permanente Stress, unter den sich die Betroffenen selbst setzen, und die Angst vor Entdeckung des essgestörten Verhaltens führt zu Vereinsamung und Abbruch aller sozialen Kontakte.
Die oft erheblichen Kosten für Lebensmittel und Medikamente treiben viele Betroffene in dauerhafte finanzielle Probleme und Verschuldung.
Die Risiken können vermieden werden
Es ist wichtig, dass du dir klarmachst, dass du mit einer Essstörung deinen Körper, deine Zukunft und dein Leben aufs Spiel setzt. Und es ist wichtig, dass du dir klarmachst, dass dir geholfen werden kann. Essstörungen können behandelt werden. Umso früher du einsiehst, dass die Essstörung nicht die Lösung deiner Probleme ist, sondern selber das Problem darstellst, und du die Hand nach Hilfe aussteckst, desto besser sind deine Chancen, die Essstörung zu überwinden und die oben genannten Risiken zu vermeiden. Lass' dir helfen.| < Zurück | Weiter > |
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