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Allgemeine Informationen zu Magersucht

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Wörtlich übersetzt bedeutet Anorexie "Appetitverlust oder -verminderung" - eine irreführende Bezeichnung, da nicht unbedingt der Appetit, sondern in erster Linie das Essverhalten gestört ist. Der Zusatz "nervosa" weist auf die psychischen Ursachen der Essstörung hin. Anorexie wird gekennzeichnet durch einen signifikanten Gewichtsverlust, hervorgerufen durch extreme Diät. Bei dem Versuch, immer noch mehr Gewicht zu verlieren, vermeiden Magersüchtige die Nahrungsaufnahme bzw. kalorienreiche Nahrung, was im Extremfall bis zum Tode führen kann.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. Juli 2010 um 19:55 Uhr
 

Symptomatik

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Anorexie ist eine schwerwiegende Essstörung, bei der sich der Betroffene in einigen Fällen buchstäblich zu Tode hungert. Selbst wenn sie bereits erhebliches Untergewicht aufweisen, halten die Betroffenen sich für fett.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 15. März 2012 um 19:10 Uhr
 

Grundlagen und Ursachen für Magersucht

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Bei der Entstehung der Anorexie wirken verschiedene Faktoren zusammen, die sich gegenseitig beeinflussen. In der Graphik sind diese Einflüsse zusätzlich visuell dargestellt.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 10. April 2011 um 12:48 Uhr
 

Risiken, die mit einer Essstörung verbunden sind

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Selbst herbeigefügtes Erbrechen führt nicht zwangsläufig dazu, dass die Kalorien, die vorher, z.B. bei einem Essanfall, zu sich genommen wurden, wieder abgegeben werden. Tatsächlich werden bis zu einem Drittel der aufgenommenen Kalorien im Körper behalten. Je länger eine Person den Zyklus Essen/Erbrechen beibehält, umso mehr Kalorien werden vom Körper nicht mehr abgegeben.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 19. September 2010 um 18:09 Uhr
 

Häufigkeit von Magersucht

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Bezogen auf die Gesamtbevölkerung tritt die Anorexie relativ selten auf. Bei Frauen in der Altersspanne vom 15. bis zum 25. Lebensjahr, die als Risikogruppe für Magersucht gilt, findet sich die Erkrankung allerdings bei ca. 1% der Betroffenen. Es sei erwähnt, dass nur etwa 5% der Erkrankten Männer sind. Anorexie beginnt oft schon in der frühen Jugend, häufig kurz nach dem Einsetzen der ersten Menstruation. Neben diesem Erkrankungsgipfel um das 14. Lebensjahr, tritt die Störung auch etwa im 18. Lebensjahr gehäuft auf.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. Juli 2010 um 19:57 Uhr
 

Essstörungen bei Männern

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Essstörungen bei Männern sind oft schwerer aufzudecken. Das Krankheitserscheinungsbild von essgestörten Männern ist dem der Frauen auffällig ähnlich. Männer beschäftigen sich weniger mit strikter Gewichtskontrolle, sind weniger depressiv und selbsthassend nach übermäßiger Nahrungsaufnahme und nehmen weniger Abführmittel, Diuretika und Diätpillen ein.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 04. September 2010 um 14:47 Uhr
 

Essstörungen und Leistungssport

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Für Leistungssportler besteht ein erhöhtes Risiko, an einer Essstörung zu erkranken. Besonders in ästhetischen Sportarten, Ausdauersportarten oder Sportarten mit Gewichtsklassen leidet ein deutlich höherer Anteil der Sportler an einer Essstörung und setzt seine Gesundheit aufs Spiel. Trainer und Betreuer stehen in der Verantwortung.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 19. September 2010 um 18:15 Uhr
 

Erste Schritte zu einem normalen Essverhalten

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Es ist nicht nur wichtig, sich mit den grundlegenden Ursachen zu beschäftigen, die die Essstörung verursachen. Genauso wichtig ist es, auf ein gesundes Essverhalten hinzuarbeiten. Viele Menschen haben Angst davor, wieder normal zu essen, weil sie befürchten, dass sie, wenn sie einmal mit dem Essen begonnen haben, nicht mehr aufhören können. Aber diese Befürchtung ist unnötig. Es braucht Zeit, wieder mit dem normalen Essen anzufangen, und es sollte langsam geschehen, damit Sie nicht in Panik geraten und die Kontrolle verlieren.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. Juli 2010 um 19:59 Uhr
 

Selbstverletzendes Verhalten (SVV)

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Viele Menschen mit Essstörungen verletzen sich selbst. Ebenso wie die Essstörung hilft auch die Selbstverletzung dem Betroffenen bei der Verdrängung, dem Abblocken und der Äußerung von Gefühlen und Empfindungen. Selbstverletzung ist die Form selbstschädigenden Verhaltens, die am häufigsten missinterpretiert wird und mit der viele Mythen verbunden sind. Daher fällt es den Betroffenen auch besonders schwer, sich zu öffnen und um Hilfe zu bitten.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 19. September 2010 um 18:23 Uhr
 

Medikamente, die von Magersüchtigen missbraucht werden

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Oft versuchen Magersüchtige, die Gewichtsabnahme durch Medikamente zu beschleunigen. Ihnen geht es dabei nur um die kurzfristige Wirkung; die Langzeitfolgen und die Nebenwirkungen, die durch solche Medikamente verursacht werden können, verdrängen sie dabei. Viele dieser Medikamente sind verschreibungspflichtig und dürfen nur unter ärztlicher Kontrolle verwendet werden. Vom Arzt verordnet und/oder bei nur gelegentlicher Einnahme sind diese Medikamente natürlich sinnvoll, z.B. soll hier nicht die Wirkung von Abführtee geleugnet werden. Wenn Sie aber bei einer Person, von der Sie annehmen, dass sie unter einer Essstörung leidet, eines der folgenden Arzneimittel finden, ist Vorsicht geboten.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. Juli 2010 um 19:49 Uhr
 

Hinweise für den Umgang mit Personen, von denen Sie annehmen, dass sie unter einer Essstörung leiden

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Bevor Sie jemanden auf eine vermutete Essstörung ansprechen, sollten Sie sich zunächst informieren. Zu viele Menschen glauben, dass es bei einer Essstörung nur um Essen und Gewicht geht, während sie in Wirklichkeit nur das Symptom für tieferliegende Probleme ist. Es folgt eine Liste mit einigen Punkten, sie Sie sich ins Gedächtnis rufen sollten, wenn Sie jemanden ansprechen:

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 28. Mai 2011 um 19:28 Uhr
 

Dr. Christa Wührer: Anorexia nervosa oder "Pubertätsmagersucht"

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Anorexia nervosa, oder zu deutsch Pubertätsmagersucht, ist eine immer häufiger vorkommende Krankheit, deren Ursachen in unserem Gesellschaftssystem zu suchen sind, und der keine organischen Leiden zugrundeliegen. Betroffen von dieser Krankheit sind vor allem Mädchen zwischen 15 und 20 Jahren. 95% der Patienten sind Mädchen, nur 5% sind Jungen. Die Erkrankung nimmt in den westlichen Industrieländern zu. Es konnte ein Ansteigen seit den 70er Jahren in den westlichen Industrieländern beschrieben werden. Die Erkrankung tritt gehäuft in der sozialen Mittel- und Oberschicht auf. Die Patientinnen verfügen meist über eine gute bis sehr gute Intelligenz. Bei intelligenzgeminderten Jugendlichen ist die Erkrankung außerordentlich selten.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. Juli 2010 um 19:53 Uhr
 


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