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Dr. Christa Wührer: Anorexia nervosa oder "Pubertätsmagersucht"

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Anorexia nervosa, oder zu deutsch Pubertätsmagersucht, ist eine immer häufiger vorkommende Krankheit, deren Ursachen in unserem Gesellschaftssystem zu suchen sind, und der keine organischen Leiden zugrundeliegen. Betroffen von dieser Krankheit sind vor allem Mädchen zwischen 15 und 20 Jahren. 95% der Patienten sind Mädchen, nur 5% sind Jungen. Die Erkrankung nimmt in den westlichen Industrieländern zu. Es konnte ein Ansteigen seit den 70er Jahren in den westlichen Industrieländern beschrieben werden. Die Erkrankung tritt gehäuft in der sozialen Mittel- und Oberschicht auf. Die Patientinnen verfügen meist über eine gute bis sehr gute Intelligenz. Bei intelligenzgeminderten Jugendlichen ist die Erkrankung außerordentlich selten.

Klinisches Bild und Symptombeschreibung:

  • Verweigerung der Nahrungsaufnahme
  • psychisch bedingte Appetitstörung
  • Störung des Körperbildes
  • Verlust der Fähigkeit, Körperreize wahrzunehmen und darauf folgende Versagen beim Deuten von Hunger.
  • Keine organische Erkrankung
  • Verzerrte Einstellung zum Essen
  • Krankheitsverleugnung
  • Extrem ausgeprägtes Schlankheitsideal
  • Ungewöhnlicher Umgang mit Nahrungsmittel
  • Körperveränderungen - Lanugobehaarung, Menstruationsstörungen, Unfruchtbarkeit, ...
  • Selbstinduziertes Erbrechen
  • Depressive Verstimmung
  • Soziale Isolierung
  • geringes Selbstwertgefühl
  • Fehlwahrnehmung
  • Gefühl der Ohnmacht
  • Spezielle Familiengeschichte
  • Hoher Ehrgeiz, intelligent, leistungsorientiert
  • Somatische Folgen der Unterernährung
  • Hyperaktivität
  • Kompensation von Hunger durch Übernahme der Versorungsrolle (Kochen)

Nähere Beschreibung einzelner Symptome

  1. Verweigerung der Nahrungsaufnahme
    Im Mittelpunkt dieser Erkrankung steht eine Nahrungsverweigerung mit eklatantem Gewichtsverlust. Mit ihm im Zusammenhang steht ein abnormes Essverhalten. Gegessen wird meist in unregelmäßigen Abständen, und zwar in Happen von diesem oder jenem. Gelegentlich kommt es zum gierigem Verschlingen von Speisen mit eingestreuten Fastenperioden. In den ersten Stadien der Krankheit dominiert die Verweigerung der Person genügend zu essen, in den akuten Phasen werden enorme Mengen von Abführmitteln geschluckt. Es werden Keistiere gemacht und das Erbrechen herbeigeführt. Dabei zeigen Magersüchtige meist ein sehr großes Interesse am Essen, und es ist auch kein unangenehmes Gesprächsthema für sie, so lange es sich nicht um ihre eigene Ernährung handelt. Zusätzlich kommen körperliche Beschwerden, wie Magenschmerzen, Verstopfung und Schwindelgefühl hinzu. Zum Nahrungsverhalten kann gesagt werden, dass das Fasten außer Kontrolle geraten ist. Es erfolgt auch eine starke Kalorieneinschränkung und sie erlangen dadurch Kontrolle, indem die Nahrungszufuhr eingeschränkt wird, und versuchen dadurch mit den Streßsituationen des Lebens fertig zu werden.
  2. Störung des Körperbildes
    Mit der Störung des Körperbildes geht der Verlust der Fähigkeit einher, Körperreize wahrzunehmen und das darauffolgende Versagen beim Deuten von Hunger. Die Störung des Körperbildes geht soweit, dass sie zur völligen Nichtbeachtung der schweren Abmagerung führt, die als ein vollkommen normaler Zustand betrachtet wird. Die Magersuchtpatientin identifiziert sich mit ihrem skeletthaften Erscheinungsbild und verleugnet, dass mit ihrer Figur etwas nicht in Ordnung sein könnte. Die Störung des Körperbildes geht soweit, dass Selbst- und Fremdeinschätzungen sehr auseinanderklaffen. Patientinnen schätzen sich dick und aufgedunsen ein, während sie mehr und mehr abmagern. Mit dem Problem der Körperbildstörung geht auch eine Fehlwahrnehmung von Körpersignalen einher. Der Verlust der Fähigkeit Körperreize wahrzunehmen ist eines dieser Symptome. Magersüchtige leugnen in der Regel ihren Hunger und verlieren mit der Zeit die Sicherheit, welche Bedürfnisse nach Nahrung sie haben, und wie diese im regelmäßigen Rhythmus zu befriedigen sind. Essen ist auch ein soziales und gemeinschaftsförderndes Ritual, weshalb Magersüchtige sich auch oft sozial isolieren. Typisch für das Krankheitsbild ist auch eine gestörte Einstellung zu Sexualität, wobei dies meist bei milderen Formen der Erkrankung nicht zwingend ist.
  3. Krankheitsverleugnung:
    Die Krankheit wird als solche geleugnet, auch der Leidensdruck wird geleugnet. Es wird nicht gesehen und nicht wahrgenommen, dass es sich hier um eine Krankheit handelt. Auf den ersten Blick scheinen anorektische PatientInnen normal und unauffällig, abgesehen von der körperlichen Verfassung. Im Gespräch wirken sie vernünftig, nachgiebig, kompromißbereit und verständig, solange man sie nicht auf ihr skeletthaftes Aussehen anspricht. Tut man dies, nehmen sie eine abwehrende kämpferische Haltung ein, und behaupten sich bester Gesundheit zu erfreuen, bzw. immer noch zu dick zu sein.
  4. Körperveränderungen
    Dazu gehören Menstruationsstörungen bis zur Unfruchtbarkeit, Lanugobehaarung, Zahnschäden, Wahrnehmungsstörungen, Teilleistungsschwächen, Konzentrationsstörungen und Schlafstörungen, sowie auch Störungen in der Gehirnentwicklung, die jedoch reversibel ist. Weiters zeichnen sich magersüchtige Mädchen durch einen hohen Ehrgeiz aus. Sie sind intelligent und leistungsorientiert. Sie sind außerordentlich hartnäckig, gewissenhaft, unbeirrt, setzen ihren Willen durch, sind fleißig, nach außen hin bescheiden, zeigen meist auch eine gute Intelligenz. Die ganze überwiegende Anzahl der Patienten und Patientinnen verfügt über eine gute bis sehr gute Intelligenz. Bei intelligenzgeminderten Jugendlichen ist die Erkrankung außerordentlich selten. Weiters tritt die Erkrankung gehäuft in der sozialen Mittel- und Oberschicht auf. Es ist eine Krankheit, die vor allem in den westlichen Ländern zunimmt. Aufgrund der guten Intelligenz und Leistungsorientierung sind magersüchtige Mädchen auch sehr erfolgreiche Schülerinnen. Sie sind stark und voller Datendrang. Dies führt oft dazu, dass sie sehr starke körperliche Betätigung vollführen, obwohl sie mehr und mehr abmagern und natürlich vom Energiehaushalt dies kaum mehr zu verantworten wäre, jedoch gewinnen sie daraus, aus dieser Abmagerung, und den körperlichen Leistungen, besonders wieder starke Bewunderung, und das ist das Ziel um das geringe Selbstwertgefühl durch Außenattributionen auszugleichen. Weiters haben sie ein gefühlsbetontes Temprament und sind ab und zu in depressiver Verstimmung. Ein weiteres Symptom ist das selbst herbeigeführte Erbrechen, ein Mißbrauch von Abführmitteln (Laxantien) und/oder harntreibende Mittel (Diuretika).
  5. Hyperaktivität
    Weiter zeigen magersüchtige Mädchen starke Anzeichen von Hyperaktivität, und sie versuchen weiters Hunger durch Übernahme von der Versorgungsrolle zu kompensieren, indem sie z.B. verstärkt für die Familie kochen und auch für die Familie sorgen.
  6. Depressive Verstimmung
    Die meisten Patientinnen zeigen auch noch nach Jahren erhebliche Sorgen um ihr Gewicht, sowie auch insbesondere affektive Störungen, meist Depressionen. Diese Depressionen werden oft mit Antidepressiva behandelt.
  7. Soziale Isolierung
    Sie ziehen sich mehr und mehr in ihre eigenen vier Wände zurück, brechen Kontakte ab zu Mitschülern und Mitschülerinnen. Besonders drastisch ist der Kontaktabbruch zum anderen Geschlecht. Damit in Verbindung steht auch ein ausgesprochen geringes Selbstwertgefühl. Trotz der starren Haltung und der starken Leistungsorientierung ist ein starkes Unsicherheitsgefühl erkennbar. Die Patientinnen sind auf ihren ausgemerkelten Körper stolz, der ihnen die nötige Lebenskraft verleiht. Das Fasten und die Abmagerung machen die lebenserhaltende Identität aus, ohne sie bleiben nur Unsicherheit, Leere, Verzweiflung, Ohnmacht und Hilflosigkeit. Nichts wofür sich zu leben lohnt. Magersüchtige leiden darunter ihr persönliches "Ich" zu finden, um ihren Platz in der Gesellschaft einzunehmen. Meist ist es, dass ihnen jedes Verantwortungsgefühl abgenommen wurde, und so sind sie nun nicht in der Lage Handlungen zu setzen und diese auch selbstbewußt durchzuführen. Sie haben ständige Lebensängste, Angst vor jeglichem Scheitern und schwere Zweifel.

Mädchen, die an Anorexia nervosa leiden, sind meist:

  • außerordentlich hartnäckig
  • gewissenhaft
  • unbeirrt
  • setzen ihren Willen durch
  • fleißig
  • leistungsorientiert
  • nach außen hin bescheiden
  • gute Intelligenz
  • erfolgreiche Schülerinnen
  • gefühlsbetontes Temperament
  • stark und voller Tatendrang
  • ab und zu in depressiver Verstimmung

Mögliche Ursachen und Einflüsse bei Anorexia nervosa

Spezielle Familiensituation:

Auflistung einiger Merkmale der Familiensituation:

  • Korrektheit
  • Ordnung
  • Disziplin
  • Emotionalität und Austausch von Zärtlichkeit wird oft abgelehnt
  • Lust und Sinnlichkeit werden ebenfalls oft abgelehnt
  • Ehe der Eltern oft unbefriedigend
  • Mütter haben oft zu gunsten der Familie auf eigene Karriere verzichtet - desillusioniert, nach außen dominierend
  • Vollkommenheitswunsch,
  • perfektes Kind, ohne Widerrede, ...
  • Väter sind oft wenig präsent
  • Väter wünschen sich implizit Aufrechterhaltung der Frauenrolle, halten so die Töchter in Unabhängigkeit.
  • Ambivalenz in der Beziehung zwischen Töchter und Eltern
  • Wunsch nach mehr Akzeptanz von Vätern (Geschlechterrolle)
  • "liebes-Mädel"-Image
  • Selbstwertgefühl ist außenorientiert (wird über makellosen Körper, der den Männern gefällt, definiert)
  • übermäßige mütterliche Fürsorge, keine Bewährung in der Welt war möglich
  • väterliche Zensur
  • mögliches traumatisches Erlebnis während des Essens
  • Bewertung des Essens als gemeinsamen Akt

Eine solche Familiensituation kann gekennzeichnet sein durch hohe Leistungsanforderungen in der Familie, die Erziehung ist vor allem auf Leistung hin orientiert, die das Ich aber nicht hinreichend festigen und Aggressionshemmungen und Perfektionismus begünstigen. Fast alle Magersüchtigen lehnen es später ab ein ähnliches Leben zu führen wie die Mütter. Die Identifikation mit dem weiblichen Vorbild gelingt kaum oder nicht, und dies geht auch oft zu Lasten der Väter von Magersüchtigen, die meist kaum in Erscheinung treten und eine sehr untergeordnete Rolle spielen, wobei sich Töchter mehr Kontakt wünschen würden. Oft erleben Töchter durch ihre Kindheit hindurch, ihre völlig überlasteten Mütter in der Doppelaufgabe von Familie und Beruf. Oft geschieht es auch, dass Mütter zugunsten der Familie, Karriereplanungen aufgeben und sie fühlen sich jedoch desillusioniert, und binden sich besonders stark an die Kinder. Die Familien von Magersüchtigen sind oft auf konventionelle gesellschaftliche Normen bedacht und versuchen diese auch einzuhalten. Sie sind stolz darauf, wenn die Tochter sehr höflich und umgänglich ist, keine Aggressionen und keine Trotzzeiten zeigt. Dies führt zu einem hohen Ausmaß von latenter Aggression, die jedoch kaum oder nicht adäquat ausgelebt und befriedigt werden kann. Die Ehe zwischen den Eltern von Magersüchtigen ist oft eine unbefriedigende. Väter sind emotional oft nicht vorhanden und fordern ein sehr traditionelles Rollenbild ein: die Mutter als Bewahrerin, als Versorgerin. Materielle Dinge haben in magersüchtigen Familien oft einen hohen Stellenwert, Emotionen werden kaum Beachtung geschenkt, sie können nie richtig ausgelebt werden und werden oft auch unterdrückt.

Geschwister

Auch die Geschwister spielen eine wichtige Rolle. Nicht selten haben magersüchtige Mädchen ältere Schwestern, die erfolgreich sind und karrierebewußt, wobei magersüchtige Mädchen diese ganz besonders bewundern. Die Brüder sind meist unscheinbar und emotional von dieser Problematik weit entfernt.

Das Frauenbild in der Gesellschaft, das Schlankheitsideal und der Wahn nach Diäten:

Erfolg und Karriere werden in unserer Gesellschaft gleichgesetzt mit Schlanksein. Schlank ist gleich schön, und wer schön ist, ist auch erfolgreich. In unserer Kultur wird diese Botschaft ständig übermittelt durch Medien, durch Werbung etc. Die Werbung sagt uns wie Frauen sein sollen und sein müssen, um erfolgreich sein zu können. Für Individualität bleibt hier kein Platz. Es entwickeln sich Scheinidentitäten aufgrund von Konformität, die Identitätsentwicklung ist dabei aber gehemmt. Diese Schönheits- und Sexualstandards sind sehr schwer zu erreichen, deshalb werden sie vermutlich auch umso begehrter und alle Anstrengungen werden unternommen, um diese Standards auch zu erreichen. Je mehr sie sich diesem Schönheitsideal annähern, umsomehr können sich magersüchtige Mädchen selbst annehmen und können sich auch in der Gesellschaft Platz schaffen, in ihrem eigenen engeren Umfeld Anerkennung und Akzeptanz erreichen. Wahre menschliche Werte sind nicht gefragt, Äußerlichkeiten sind ausschlaggebend.

Rollenverständnis der Frau: Vermischung von traditionellen Rollen und Emanzipation

Für junge Mädchen ist dies eine besonders schwierige Phase, da traditionelle Rollenmuster von den Müttern sehr stark aufrechterhalten werden, mehr noch werden diese Muster aufrechterhalten von den Vätern, die wünschen, dass sich Mütter danach richten, und dass sich auch die Mädchen in diesen Rollenklischees orientieren und diese übernehmen. Dazu tauchen emanzipatorische Muster auf, die mit diesen traditionellen Rollen sehr stark in Konfrontation liegen. Zwischen diesen beiden Polen einen Mittelweg zu finden, und eine Identität zu finden, ist Aufgabe von Mädchen im Pubertätsalter, und diese Aufgabe kann oft zu schwierig sein, kann Überforderung mit sich bringen, wenn vermittelt wird, durch das Elternhaus, dass einer dieser Pole der richtige ist, und der andere, der der nicht erwünschenswert ist. In diesem Spannungsgefüge befinden sich pubertäre Mädchen und aus diesem Spannungsgefüge heraus entstehen auch oft große Probleme in der Ausbildung von Identität.

Keine organische Erkrankung:

Die Anorexia nervosa ist keine organische Erkrankung, führt aber zu organischen Auswirkungen und Körperveränderungen. Die Ursache ist jedoch psychischer Genese.

Extrem ausgeprägtes Schlankheitsideal:

In unserer westlichen Gesellschaft dominiert das Schlankheitsideal immer mehr und mehr. Dabei wird die Botschaft übermittelt, Schlanke seien erfolgreicher und beliebter. Dies machen sich magersüchtige Mädchen zum Vorbild. Damit in Verbindung steht das Problem dieser Mädchen, weibliche Formen ausbilden zu wollen. Sie versuchen durch das Hungern, das Ausbilden weiblicher Formen zu verhindern. Die weitverbreitete Unfähigkeit heranwachsender Mädchen stolz auf ihren Körper zu sein, ist ein weiteres Problem. Dies heißt auch, Identität als Frau zu übernehmen und die Frauenrolle zu diskutieren. Die Frauen werden als verführerisch und als schön dargestellt in den Medien, wenn Frauen sehr schlank sind. Es sind unerreichbare Schönheits- und Sexualstandards, die junge Frauen sich bemühen zu erreichen. Das Ideal der Schlankheit wird am höchsten festgelegt, dieses zu erreichen ist das Ziel, um dadurch im engeren, sozialen Umfeld Anerkennung und Akzeptanz zu erreichen. Die wahren menschlichen Werte sind nicht gefragt. Äußerlichkeiten sind ausschlaggebend. Im Anfangsstadium der Essstörung spielen derartige Überlegungen sicher eine wichtige Rolle.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Anorexia nervosa eine Krankheit mit dramatischem Verlauf ist. Der Krankheitsverlauf beginnt schleichend, die Symptome sind sehr deutlich. Die Krankheits wird jedoch von den Klientinnen geleugnet. Es ist kaum Krankheitseinsicht zu finden. Dies ist mit ein Grund, weshalb die Behandlung auch erst nach einer Krise erfolgen kann, wenn die Patientinnen in die Klinik eingeliefert werden.

Eine Behandlung der Anorexia nervosa dauert durchschnittlich vier Jahre. Wobei die Heilungschancen auch nach diesen vier Jahren nur für ca. ein bis zwei Drittel aller Patientinnen gilt. Magersucht ist sicherlich eine Krankheit unserer Zeit, die besonders in westlichen Industrieländern, die mit Nahrungsüberfluß konfrontiert werden, ein Thema ist. Es scheint daher naheliegend, die gesellschaftlichen Hintergründe dieser Krankheit, sowie die familiären Bedingungen, bei der Behandlung von Magersucht, mitzubedenken und mitzureflektieren.

Quelle:
http://www.psych.at/themen/magersucht.htm
Autorin:
Dr.Christa Wührer, Schulpsychologische Beratungsstelle Landeck
6500 Landeck

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. Juli 2010 um 19:53 Uhr  

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